Studienfahrt des HVV ins Lipperland

Ein wunderschöner Samstagmorgen begrüßte die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche, um in das Lipperland zu fahren. Pünktlich traf man in Bad Salzuflen ein und wurde in Gruppen von den Stadtführern in Empfang genommen, um zunächst die Gradierwerke zu besichtigen, den Grund ihrer Entstehung zu erfahren und dass es damals schon energetische Gründe gab, dieses Verfahren zur Salzgewinnung anzuwenden. Durch einen wunderschönen Rosengarten, gesäumt von alten Kuranstalten, Badehäusern und Villen führte der Weg in das alte Bad Salzuflen, wo die kleinen steilen Straßen noch z.T. mit Blaubasalt gepflastert waren. Die Stadtmauer mit dem Katzenturm, in dem man in ein dunkles Loch Ehebrecher einsperrte, diverse Schulen, die einfach nach Farben unterteilt waren und keinen Namen trugen und diverse Untergruppierungen der evangelischen Kirchen erläuterte man den Besuchern humorvoll. Wunderbare Häuser der Weser-Renaissance mit prächtigen Schaugiebeln, das Rathaus, die Statue des Salzsieders, das Haus der Geheimen Gemächer (ein Toilettenhaus selbstverständlich!) und uralte Fachwerkhäuser schmücken Bad Salzuflen. Im Rathauskeller wurde zu Mittag gegessen, um dann durch die alte Stadt Lemgo zum Schloß Brake zu fahren, wo sich eine fast zweistündige Führung anschloss. Viele Umbauten des Schlosses und unterschiedliche Nutzungen ließen vom alten Inventar nicht mehr viel übrig. So trugen die umliegenden Schlösser dazu bei, es doch wieder interessant auszustatten. Mit einer Rundfahrt durch das Lipperland und anschließender Kaffeetafel endete die Studienfahrt.

Bad_Salzuflen_-_Presse

 

 

 

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