Die traditionelle Herbstwanderwoche des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche e.V.fand in diesem Jahr Anfang Oktober in der Hessischen Rhön statt, ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat mit umfangreichem Wanderwegenetz.

Langgestreckte Höhenzüge, wellige Hochebenen, eine Vielzahl von Kuppen und eine Sicht bis zum Ende des Horizonts macht die Rhön zu einem „Land der offenen Ferne“. Aufgrund der kleinräumig wechselnden Standortfaktoren und der jahrhundertelang andauernden pfleglichen Landbewirtschaftung bietet dieses Mittelgebirge wie kein anderes eine außergewöhnliche Flora und Fauna, einen Mix aus Grünland, Buchenwäldern, Basaltseen, Klippen und Hochmooren.

Wanderwoche_Rhoen_-_Oktober_2009

So erwanderten die 17 Wanderfreunde aus Bramsche von ihrem Standquartier Hilders aus bei Sonnenschein, Wind, Regen und sogar Schnee die Wasserkuppe (950 m, Wiege des Segelflugs), das „Rote Moor“ und die Fuldaquelle, den sagenumwobenen Felsrücken der Milseburg (eine keltische Fliehburg mit Ringwallanlagen), die Steinwand (Kletterfelsen) und die Ritterschlucht bis hinauf zur Ruine Auersburg (12. Jhdt.). Auf dem „Hochrhöner“, einem klassifizierten Premiumwanderweg über drei Ländergrenzen hinweg, ging es auch zur „Oberbernhardser Höhe“, ein kleines Naturschutzgebiet mit Wacholderbüschen, Wacholder-heide, Silberdisteln und den besonderen schwarzköpfigen Rhönschafen.

Ein Diavortrag über „Land und Leute in der Rhön“, Volksliedersingen mit einheimischen Sängern und Musikern, sowie ein geselliger Abschlussabend mit Übergabe der Wanderplaketten und Urkunden ergänzten das abwechselungsreiche Programm der erfolgreichen Wanderwoche.

 

 

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