Juwel unserer Satdt - HVV besucht Stiftung Hof Hasemann

 

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Der Heimat- und Verkehrsverein lud zu seiner diesjährigen Exkursion in die „Stiftung Hof Hasemann“ in Achmer ein. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich fast 60 Mitglieder und Gäste vor der imposanten Bruchsteinfront der uralten Hofanlage. Der Vorsitzende Gerhard Müller begrüßte die Teilnehmer. Auf Grund der über Erwarten großen Teilnehmerzahl wurde die Gruppe geteilt. Elisabeth Hasemann übernahm die Planwagenfahrer, während Wilhelm Hasemann die Fußwanderer über das weitläufige Gelände der Stiftung zwischen dem Larberg und dem Grasmoor führte.

 

Die „Stiftung Hof Hasemann“ stellt ökologische Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen, die Eingriffe in die Natur darstellen, zur Verfügung. Nach einem genau konzipierten Plan werden auf diesen Flächen wertvolle Naturräume geschaffen, in denen sich  selten gewordene Pflanzen und Tiere ansiedeln sollen. Kernstück der Stiftungsfläche ist das Grasmoor und der Bühner Bach.

 

Anschließend konnte bei einem gemütlichen Kaffeetrinken auf der Diele des Hasemannschen Hofes, zu der die Bäckerei Justus einen leckeren Butterkuchen gestiftet hatte, der Bramscher Naturkundler Rolf Hammerschmidt mit herrlichen Bildern die Vielfalt der Pflanzen und Tiere in dem begangenen Gebiet vorstellen. Wer hätte gedacht, dass sich hier innerhalb von zehn Jahren so selten gewordene Tiere wie Mauereidechse, Bechsteinfledermaus oder sogar die Schlingnatter wieder einfinden würden. Auch Neusiedler wie Beutelmeise, Reiherente, Marderhund und Waschbär finden sich auf dem Stiftungsgelände. Die Stiftung Hof Hasemann machte allen Teilnehmern deutlich, wie wichtig diese Ausgleichsflächen für den Erhalt der Artenvielfalt sind. Vorstandsmitglied Dr. Rainer Drewes bedankte sich bei dem Ehepaar Hasemann und Rolf Hammerschmidt für die freundliche Aufnahme. Er wünschte den Teilnehmern alles Gute und äußerte die Hoffnung, sich bei den nächsten Veranstaltungen des HVV in diesem Jahr zu sehen.

Dr. Rainer Drewes
 
 
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