Ein Aufzug für Schiffe und ein goldener Kopf

Heimatfreunde auf Studienfahrt

Petrus hatte ein Einsehen. Die Studienfahrt des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche führte die 54 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein ins südliche Münsterland. Erstes Ziel war das 1899 eingeweihte Schiffshebewerk Henrichenburg. Hier muss vom Dortmund-Ems-Kanal ein 14 m hohes Gefälle in Richtung Dortmund überwunden werden. Dieses technische Meisterwerk der Ingenieurskunst, das weltweit erste übrigens, wurde wunderschön restauriert und erfreut sich eines großen Besucherinteresses. Nach dem Mittagessen im Landgasthaus Wittenbrinks Hof in Werne fuhr die Gruppe zum benachbarten Schloss Cappenberg. Freiherr vom Stein, einer der bedeutendsten Reformer in Preußen, wohnte und wirkte in diesem landschaftlich reizvoll auf einem Höhensporn gelegenen ehemaligen Stift. In der romanischen Klosterkirche konnten die Teilnehmer zahlreiche Kunstwerke von Rang bewundern, darunter das goldene Kopfreliquar des Kaisers Barbarossa aus dem Jahr 1155. Nach der Kaffeepause ging es problemlos zurück in die Tuchmacherstadt. Gerhard Müller, der Vorsitzende des HVV, freute sich über das große Interesse an den Studien- und Städtefahrten des Vereins und gab der Hoffnung Ausdruck, dass er auch im nächsten Jahr wieder viele Mitglieder und Gäste begrüßen könne.

Schlo Cappenberg

Die Fahrtteilnehmer am Eingang von Schloß Cappenberg

 

 

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