Bramscher Nachrichten, 18. Februar 2013

Heimat- und Verkehrsverein Bramsche wird 125 Jahre alt

Ausstellung geplant

Seit 125 Jahren gibt es den Bramscher Heimat- und Verkehrsverein. Auf der Jahreshauptversammlung im Fasanenkrug blickten die Mitglieder und der Vereinsvorsitzende Gerhard Müller deshalb auch auf die in den kommenden Monaten geplanten Jubiläumsaktivitäten.

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Gerhard Müller (rechts) bedankte sich im Namen des Heimat- und Verkehrsvereins
bei Maurice Ferne mit der Übergabe eines Präsentkorbes.

Foto: Sascha Knapek

Einen Blick auf die kommenden Monate und die Feier des 125-jährigen Bestehens des Vereins warf auch Bürgermeisterin Liesel Höltermann in ihrem Grußwort. Gerhard Müller kündigte zudem eine Ausstellung zum Thema „Industrie- und Handwerksgeschichte in Bramsche“ (vom 29.10. bis 13.11.2013 im Tuchmacher Museum) an und wies darauf hin, dass die umfangreiche Pflege des Zeitungsarchivs auch 2013 wieder einen wichtigen Punkt des Vereinslebens ausmachen werde.

Beim Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr ging der Vorsitzende Gerhard Müller auf die durchgeführten Städte- und Studienfahrten nach Haselünne und Essen ein. Darüber hinaus seien das 25. Jubiläum des traditionellen „Historischen Essens“ im Gasthof Schlatsburg und das in der Kornmühle des Tuchmacher Museums abgehaltene Weihnachtskonzert mit der Gruppe „Drie-wers“ zu den Höhepunkten des Jahres 2012 zu zählen, konstatierte Müller.

Erwähnung fanden hierbei auch die in fünf Etappen durchgeführte Wanderung auf dem Pickerweg, zehn Nachmittags- und Halbtagswanderungen und zwei Fahrradwanderungen, die der Verein im vergangenen Jahr veranstaltet hat. Ihre Wanderwoche verbrachten die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins im fränkischen Haßberge.

Ein besonderes Dankeschön sprach Gerhard Müller im Namen des gesamten Vereins an Maurice Ferne aus. Das längjährige Vereinsmitglied schied nach 15 Jahren als Städtewart aus, und Müller bedankte sich für Fernes herausragendes Engagement mit einem Präsentkorb.

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit inbegriffenem Grünkohlessen durch einen Vortrag von Wolfgang Olthus. Passend zum Heimat- und Verkehrsverein der Hasestadt referierte er über das Thema „Mein Name ist Hase – Geschichte und Geschichten eines norddeutschen Flusses“.


 

Bramscher Nachrichten, 9. März 2013

Karl-Heinz Stock arbeitet ehrenamtlich im Keller

Der Wart des Glockenspiels

bjdUnter der Erde und zugleich in luftiger Höhe ist Karl-Heinz Stock ehrenamtlich tätig. Wie das geht? Er betreut für den Bramscher Heimat- und Verkehrsverein das Glockenspiel im Giebel der Mühlenstraße 11. Gesteuert wird dieses von einem winzigen Kellerraum aus.

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Seit 25 Jahren betreut der heute pensionierte Musiklehrer Karl-Heinz Stock das Glockenspiel des
Bramscher Heimat- und Verkehrsvereins. Die Klangkörper werden von einem Kellerraum aus gesteuert.

Foto: Björn Dieckmann

„Mit einem Keyboard spiele ich die Lieder ein, die dann in ein Speichergerät eingelesen werden“, erklärt Stock. An diesem Steuerungsgerät kann er dann einstellen, welche Melodien das Glockenspiel wiedergeben soll. „Ich habe fast 60 Lieder gespeichert“, berichtet Stock weiter.

Welche Melodien das Glockenspiel mit seinen insgesamt 16 Klangkörpern wiedergibt, richtet Stock zum einen nach dem Jahreszeiten aus. In dieser Woche stellte er von winterlichen Weisen auf Im Märzen der Bauer“ und ein Frühlingslied um. Eine wichtige Rolle spielen zum anderen aber auch die christlichen Feiertage. „Es sind recht viele weihnachtliche Lieder eingespeichert, im Advent wechsele ich die Liedfolge deshalb etwas häufiger“, so Stock weiter.

Wie lange Karl-Heinz Stock in seiner Funktion als „Glockenspielwart“ für den Bramscher Heimatverein schon tätig ist, weiß er selbst gar nicht mal genau. „Solange es das Glockenspiel eben schon gibt“, kann er als einzigen Zeitraum benennen.

Seit 1988, als der Heimat- und Verkehrsverein sein hundertjähriges Bestehen feierte, erklingt das Glockenspiel mehrmals täglich vom Giebel des Hauses der Familie Nollmann – so lange also ist Stock schon in diesem Ehrenamt aktiv, feiert 2013 sein 25-jähriges Jubiläum, ohne es zu wissen. Das Vereinsmitglied Rudolf Nollmann stellte den Platz zur Verfügung und finanzierte das Vorhaben auch weitgehend.

Dass Karl-Heinz Stock vom damaligen Vorsitzenden Werner Sielemann mit der Betreuung des Glockenspiels betraut wurde, ist kein Zufall: Der damals aktive und heute pensionierte Musiklehrer Stock ist quasi prädestiniert dafür – die Musik war und ist für ihn Beruf und Berufung, das Ehrenamt war immer und ist auch noch Ehrensache.


 

Bramscher Nachrichten, 28. März 2013

Bramscher Wahrzeichen „Alte Post“ bleibt erst einmal zu

Wirt meldet Insolvenz an

beViele Tränen flossen gestern in der Gaststätte „Alte Post“. Die Mitarbeiterinnen trafen sich dort mit ihrem Chef zum finalen Aufräumen. Denn Lothar Dierkes hat private wie betriebliche Insolvenz angemeldet. Wie es mit ihm und dem gastronomischen Aushängeschild der Stadt in der Fußgängerzone weitergeht, steht in den Sternen.

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Wirt mit Leib und Seele: Lothar Dierkes.

Archivfoto: Johannes Kapitza

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Statt Speisekarten: ein Hinweis für die Gäste.

 

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Städtisches Eigentum:, die „Alte Post“.

Fotos: Björn Dieckmann

„Ich habe keinen anderen Ausweg als die Insolvenz mehr gesehen. Ich packe das auch nervlich nicht mehr“, sagt Dierkes, der fast 15 Jahre lang Wirt der „Alten Post“ gewesen ist, in denen er sich eine große und treue Stammkundschaft aufgebaut hat. So hängt auch das überraschende Aus keineswegs mit schwindenden Besucherzahlen zusammen. „Wir haben hier nach wie vor tollen Zulauf“, betont der 57-Jährige.

Woran hat es denn dann gelegen? Es entspricht dem stets korrekten Wesen von Lothar Dierkes, dass er da erst einmal bei sich selbst anfängt: „Ich habe Fehler gemacht“, gesteht er Nachlässigkeiten bei der Kalkulation von Waren- und Personaleinsatz. Die Personalkosten seien zu hoch gewesen, „da hätte ich aufpassen müssen“. Zwei Betriebsprüfungen durch das Finanzamt in den letzten fünf Jahren taten ein Übriges, denn der Wirt, der selbst jeden Tag von der ersten bis zur letzten Minute hinter dem Tresen stand, hat sich im dichten Netzwerk komplizierter und nicht immer logischer Bestimmungen verheddert. Ein Beispiel: Der Wirt stellt seinem Personal eine Kiste Limonade in der Küche bereit, um den Durst zu löschen. Da die Bestimmung für das Personal in den Büchern nicht vermerkt ist, setzen die Prüfer einen Verkaufspreis von 120 Euro ein – das würde die Kiste im glasweisen Ausschank an die Gäste bringen. Eine Kiste pro Woche, 52 im Jahr – da kommt mehr zusammen, als man ahnt.

Schließlich sind in den letzten Jahren mit den Energiepreisen die Betriebskosten explodiert. Der Stadt als Verpächter macht Dierkes keinen Vorwurf. „Dass Strom und Gas so viel teurer werden, konnten die ja auch nicht ahnen“, so Dierkes. Immerhin ist Geld für eine energetische Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes jetzt im städtischen Haushalt vorgesehen.

Seit 1986 in Bramsche

Dierkes nutzt das nach Lage der Dinge allerdings nichts mehr. Fast 40 Jahre ist der gebürtige Kasseler in der Gastronomie tätig, seit 1986 in Bramsche, wo er zunächst im Hotel Idingshof arbeitete. „In der Gastronomie werden ja immer Leute gesucht“, macht er sich Mut. Ob es für ihn vielleicht doch eine Zukunft in der „Alten Post“ gibt? Die Augen schimmern feucht. „Ich muss erst einmal Abstand gewinnen“, sagt Dierkes. Die Stadt muss nun sehen, wie es mit ihrem Vorzeigeobjekt weitergehen kann. Eile ist geboten, auch mit Blick auf Stadtfest und Sommerkulturprogramm (siehe Bericht unten auf dieser Seite).

Selbst treue Stammgäste wie Christian Maas oder Mecki Thiele sind geschockt, weil sie nichts von dem Ausmaß der Probleme geahnt haben. „Das ist mir heute Nacht aufs Bett gekommen“, gesteht Maas, der nun zusammen mit Thiele die traurige Aufgabe hat, den Sparclub der Gaststätte abzuwickeln. Die 120 Stammgäste, die „bei Lothar“ ein Sparfach haben, sollen in den nächsten Wochen Schecks über ihr Guthaben bekommen. Die Verteilung wird an den drei Donnerstagen nach Ostern jeweils von 18 bis 20 Uhr in der Gaststätte „Rebano“ abgewickelt. Auskünfte dazu geben Christian Maas (Tel. 0173/2997999) und Mecki Thiele (0174/9710852. „Das ist mir wichtig, dass das korrekt abgewickelt wird, betont Lothar Dierkes so korrekt, ehrlich und gewissenhaft, wie ihn die Bramscher in 15 Jahren kennengelernt haben.

Seit dem 17. Jahrhundert, als der Kaufmann Heinrich Pörtner das Haus erwarb, ist die heutige „Alte Post“ ein Symbol für Gastlichkeit in Bramsche. Damals kehrten Reisende hier ein, die mit der Postkutsche von Hannover in die Niederlande oder von Bremen nach Münster unterwegs waren. Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts setzte sich der Heimat- und Verkehrsverein Bramsche für den Erhalt des damals verfallenden Hauses ein. Die Stadt hat es gekauft und als stilvolle Gaststätte hergerichtet.


 

Bramscher Nachrichten, 28. März 2013

Stadt Bramsche will „das Wahrzeichen Alte Post erhalten“

Reaktionen auf Insolvenzantrag

beWie geht es weiter mit der „Alten Post“? Diese Frage stellt sich auch beim Eigentümer, der Stadt Bramsche, und bei der Stadtmarketing GmbH, die für ihre sommerlichen Veranstaltungen auf dem Kirchplatz auf eine funktionierende Gastronomie baut.

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 Ein beliebter Treffpunkt ist der Kirchplatz jedes Jahr in den Sommermonaten
bei den wöchentlichen Konzerten auch dank des Angebots der „Alten Post“.

Archiv-Foto: Heiner Beinke

Am Dienstag wurden beide Stellen von Pächter Lothar Dierkes über die aktuelle Entwicklung informiert. „Wir sind überaus betrübt“, sagt die städtische Pressesprecherin Dagmar Paschen. In den vergangenen 15 Jahren sei eine „sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit“ erwachsen. Auch Stadtmarketing-Geschäftsführer Wolfgang Kirchner war „negativ überrascht“ von der zumindest vorübergehenden Schließung der „Alten Post“.

 „Wir müssen und wollen erst einmal abwarten, welchen Weg der Insolvenzantrag von Herrn Dierkes nimmt“, erklären Paschen und Kirchner unisono, dass es so kurzfristig noch keine konkreten Überlegungen zur Zukunft der „Alten Post“ gegeben habe. Der Pachtvertrag von Dierkes läuft eigentlich noch bis Ende Januar nächsten Jahres. „Wenn es eine Möglichkeit gibt, mit ihm wenigstens bis dahin weiterzumachen, wäre das eine gute Lösung“, meint Kirchner. Bis mehr Klarheit herrsche, könnten nach seiner Einschätzung aber noch einige Wochen vergehen.

In diesem Zeitraum rückt allerdings schon das Bramscher Stadtfest am letzten Mai-Wochen-ende näher. Der Getränkepavillon vor der „Alten Post“ ist dabei traditionell besonders in den Abendstunden ein Anlaufpunkt – und wird dort auch in diesem Jahr am 24. und 25. Mai stehen, versichert Kirchner. Ob er von Dierkes und seinem Team betrieben werde, sei noch unklar. „Die Verträge mit dem Getränkelieferanten sind davon unabhängig“, so der Stadtmarketing-Ge-schäftsführer.

Etwas größere Sorgen bereitet Kirchner die weitere Jahresplanung: „Ein Sommerkultur-Programm ohne die Alte Post ist fast undenkbar“, verweist er darauf, dass zur Beliebtheit der Donnerstags-Konzerte auf dem Kirchplatz ganz wesentlich das gastronomische Angebot beiträgt. „Da müssen wir gegebenenfalls eine neue Lösung finden.“ Unabhängig davon, wie diese aussehen könnte, würden die Konzerte aber auf jeden Fall stattfinden. „Für die meisten der neun Termine sind die Musiker schon gebucht.“

Wie die Stadt als Eigentümerin der „Alten Post“ weiter vorgeht, ist derweil noch ungewiss. Nur eines sei, so betont Sprecherin Dagmar Paschen, auf jeden Fall sicher: „Die Stadt wird die Alte Post als Wahrzeichen und beliebten Treffpunkt erhalten.“ Bisher vorgesehen war, das Gebäude spätestens zum Ablauf des Pachtvertrages mit Dierkes einer Grundsanierung zu unterziehen. „Dafür sind bereits finanzielle Mittel im aktuellen Haushalt vorgesehen“, erklärt Sprecherin Dagmar Paschen. Möglicherweise müssten diese geplanten Arbeiten nun vorgezogen werden, „wenn die Tendenz dahin geht, dass wir einen neuen Pächter suchen müssen“, sagt Paschen. Schließlich habe es „wenig Sinn, wenn erst ein neuer Betreiber reingeht und wir kurz darauf für die Sanierung wieder schließen“.


 

Bramscher Nachrichten, 3. April 2013

Allseits Bedauern in Bramsche über das Aus der „Alten Post“

Kommentare auf Facebook

bjdVielfältige Reaktionen in der Bramscher Bevölkerung, aber auch in der Politik hat der Insolvenzantrag des „Alte Post“-Pächters Lothar Dierkes hervorgerufen.

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Das Haus „Am Markt No. 1“, die „Alte Post“, bleibt vorübergehend geschlossen.

Foto: Björn Dieckmann

Ob auf dem Wochenmarkt oder auf der Facebook-Seite der Bramscher Nachrichten: Die vorläufige Schließung der „Alten Post“ am Kirchplatz war allseits das Thema Nr. 1. Viele Nutzer schrieben Kommentare und bedauerten die Entwicklung sowie die persönliche Situation von Lothar Dierkes.

 „Ich finde es sehr schade. Für Bramsche und für Lothar Dierkes“, schreibt eine Kommentatorin, die die „freundliche Art und Ansprache“ des Wirtes herausstellt. Eine andere Nutzerin ist „total entsetzt“ und „richtig traurig“ über die Schließung der „Alten Post“.

Zur grundsätzlichen Situation der Bramscher Gastronomie schreibt ein Facebook-Nutzer, es sei „seit Jahren der Wurm drin, zu hohe Pacht-, Energie- und Abgabekosten (Lohn/Steuern) machen ein wirtschaftliches Wirtschaften (schönes Wortspiel) beinahe unmöglich“. Einhellig wünschen sich die Kommentatoren auf der BN-Facebookseite, schnellstens wieder Leben in die „Alte Post“ zu bringen.

Dies ist laut einer Pressemitteilung auch das erklärte Ziel der Neuen Mehrheit im Stadtrat. „Das Beste wäre, Lothar Dierkes würde in irgendeiner Form weitermachen“, wird der Fraktionssprecher von Bündnis 90/Grünen, Dieter Sieksmeyer, in dem Schreiben zitiert. Es sei „wichtig für die Stadt, dass es an dieser zentralen Stelle ein attraktives gastronomisches Angebot gibt“, stellt laut der Pressemitteilung der Sprecher der CDU-FDP-Ballmann-Gruppe, Andreas Quebbemann, fest. Die Frage der Pachteinnahmen für das städtische Gebäude seien dem unterzuordnen.

 „Eine klare Absage“ erteile die Neue Mehrheit „jeglichen Überlegungen einer anderweitigen Nutzung des Gebäudes“. CDU-Stadtratsmitglied Ernst-August Rothert stellt in Aussicht, dass örtliche Mitglieder des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) beim Stadtfest und den Sommerkultur-Konzerten eine mögliche Schließung der „Alten Post“ überbrücken könnten.


Bramscher Nachrichten, 14. Mai 2013

Heimat- und Verkehrsverein Bramsche feiert zehnjähriges Bestehen der Wanderhütte „Auf der Egge“

Ehrenamtliche Hilfe beim Bau

Von Yannick Richter

Das zehnjährige Bestehen der Wanderhütte „Auf der Egge“ hat der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) gefeiert. Der stellvertretende Vorsitzende Michael Gottlieb begrüßte zu den Feierlichkeiten zahlreiche Gäste, darunter auch Pentes Ortsbürgermeister Frank Kresin.

Auf der Egge 2013

Das 10-jährige Bestehen der Schutzhütte feierten (v.l.) Michael Gottlieb, Johann Lülker, Brunhilde Hawranek, Hermann Schewemann, Udo Uhl,
Sieglinde Tokarski, Kurt Hawranek, Werner Sielemann, Pentes Ortsbürgermeister Frank Kresin und Erich Tokarski.

Foto: Yannick Richter

In seiner Rede blickte Gottlieb auf den Bau der Hütte vor zehn Jahren zurück, die seinerzeit nach langen Verhandlungen mit dem Forstamt der Stadt Bramsche und dem Landkreis komplett aus eigenen Mitteln erstellt wurde. Weiter dankte er nochmals den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Engagement und Arbeitseinsatz die Errichtung der Hütte nicht möglich gewesen wäre.

Da nicht vollständig geklärt ist, ob sich die Wanderhütte auf der Penter Egge oder auf der Schleptruper Egge, beides geläufige Flurnamen für dieses Gebiet, befindet, fand der HVV damals eine pragmatische Lösung und taufte die Hütte „Auf der Egge“. Das Besondere an der Wanderhütte ist dabei die optimale Lage, da sie an der Kreuzung der Wanderwege Mühlenweg, Birkenweg und Hünenweg liegt. Bei schlechtem Wetter finden bis zu 20 Wanderer in der Hütte Schutz vor Wind und Regen. Der Heimat- und Verkehrsverein betreut Abschnitte des Birkenweges und des Hünenwegs, kontrolliert den Zustand der Wege und die Markierung der ausgeschriebenen Wanderstrecke.

Da die notwendige Haftpflichtversicherung den HVV finanziell überfordert hätte, übergab der Verein die Hütte sofort nach der Fertigstellung der Stadt Bramsche, was jedoch nicht heißt, dass sich der HVV nicht mehr um die Wanderhütte kümmert. Im Gegenteil, denn bevor sich die Gäste ganz dem Kaffee und Kuchen widmen konnten, lobte Gottlieb zum Abschluss noch den hervorragenden Zustand der Hütte und sprach dabei vor allem den Mitgliedern Kurt Hawranek, Hermann Schewemann und Udo Uhl seinen Dank aus, die regelmäßig Pinsel und Hammer schwingen und dafür sorgen, dass die Wanderhütte weiter in Schuss bleibt, der Lack nicht abblättert und es keine undichten Stellen in der Hütte gibt.

Der Heimat- und Verkehrsverein errichtete die Hütte im Jahr seines 115-jährigen Bestehens – 2013 wird also das 125-jährige Jubiläum gefeiert. Unter anderem ist aus diesem Anlass eine Ausstellung ab Ende Oktober geplant.


 

Bramscher Nachrichten, 28. Mai 2013

Wartungsarbeiten am Bramscher Glockenspiel in luftiger Höhe

Technische Überprüfung

bjdFrühjahrsputz und technische Wartung standen am Dienstagmorgen für das Glockenspiel auf dem Programm, das der Heimat- und Verkehrsverein Bramsche an der Mühlenstraße unterhält.

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16 Klangkörper zählt das Glockenspiel in der Bramscher Mühlenstraße 11.

Fotos: Björn Dieckmann

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Aus dem Hubsteiger hinaus pflegte der Mitarbeiter einer Fachfirma aus Melle die Glocken.

 

Eine Fachfirma aus Melle hatte einen Mitarbeiter geschickt, der die 16 Klangkörper nach dem Aufstieg mit einem Hubsteiger, den die Stadtwerke zur Verfügung stellten, reinigte, Schrauben nachzog und die Mechanik überprüfte.
Der Glockenspiel-Wart des Heimatvereins, Karl-Heinz Stock, erklärte, dass die Anlage zumeist – auch dank eben dieser regelmäßigen Wartung – reibungslos funktioniere. „Nur im Winter kann es mal passieren, dass bei Frost und Schnee etwas ausfällt“, berichtete Stock, der zusammen mit den Vereinsmitgliedern Kurt Hawranek und Klaus Fischer die Inspektion des Glockenspiels beo-bachtete. Seit 1988, als der Heimat- und Verkehrsverein sein hundertjähriges Bestehen feierte, erklingt das Glockenspiel mehrmals täglich vom Giebel des Hauses der Familie Nollmann. Mit einem Keyboard spielt Karl-Heinz Stock vom Keller aus die Lieder ein, die in ein Speichergerät eingelesen werden und dann automatisch erklingen. Die Melodien sind auf die Jahreszeiten oder bevorstehende Feiertage abgestimmt.


 

Bramscher Nachrichten, 18. Juni 2013

Heimatverein pflegt Bramscher Geschichte

Zeitungsarchiv 15 Jahre alt

beAuf den Tag genau am heutigen Dienstag vor 15 Jahren hat der Heimat- und Verkehrsverein das Zeitungsarchiv der Stadt Bramsche übernommen. Die treibende Kraft dahinter ist heute noch der Hüter der historischen Schätze: Erich Goltze erfüllt die Aufgabe immer noch mit der gleichen Leidenschaft.

Zeitungsarchiv 2013

Seit der Gründung vor 15 Jahren betreut Erich Goltze das Zeitungsarchiv des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche.
Die Jahrgänge 1894 bis 1976 gibt es auch auf Mikrofilm.

Fotos: Heiner Beinke

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Ahnenforschung ist das Steckenpferd von Günter Surendorf, der seit fünf Jahren im Archiv mitarbeitet.

Eines hat der Lehrer im Ruhestand sich aber im Laufe der Jahre abgewöhnt: „Früher bin ich hier häufig bis spät in die Nacht sitzen geblieben, weil ich mich beim Blättern festgelesen hatte“, schildert er ein Problem, das er mit vielen teilt, die in den Räumen unterm Dach des Parteienhauses am Heinrich-Beerbom-Platz nach einem bestimmten Bericht suchen. Heute zwingt er sich dazu, mehr Disziplin zu wahren, auch wenn es immer noch schwerfällt.

Im Obergeschoss des Hauses lagern in eigens dafür hergestellten Schränken die Bramscher Nachrichten vom Gründungsjahrgang 1894 bis zum Jahr 2007. Neue Bände kommen fortlaufend dazu. Und die alten werden hier nicht nur verwahrt: Buchbinder in der Werkstatt der Heilädagogischen Hilfe päppeln die alten Bände, die teilweise arg gelitten haben, wieder auf.

Die Jahrgänge bis 1976 gibt es zusätzlich auf Mikrofilm, was die Erstellung von Kopien, etwa für goldene Hochzeiten und andere Jahrestage, erleichtert. Doch damit ist Schluss: „Die Kamera beim Staatsarchiv ist kaputt, und eine neue werden die sich nicht anschaffen“, bedauert Goltze.

Für Ersatz haben Goltze und Günter Surendorf, der seit fünf Jahren im Archiv mitarbeitet, selbst gesorgt: Sie fotografieren die gewünschten Seiten ab, die dann neu ausgedruckt werden können.

Donnerstags ist Goltze zudem als historischer Zeitungsbote unterwegs. An Altenheime und einige Gastronomiebetriebe liefert er insgesamt jeweils zehn Zeitungen von vor 80 Jahren aus. „Da warten einige schon immer drauf“, beschreibt er das Interesse an den alten Zeitungen.

Günter Surendorf wäre eigentlich schon mit dem Aufbau eines Stichwort-Archives zu bestimmten Themen voll beschäftigt. Doch seine eigentliche Leidenschaft gehört der Genealogie. Am Heinrich-Beerbom-Platz finden deshalb Ahnenforscher wie Elfie Eckelmann wertvolle Unterstützung. „Das ist wirklich das Beste, was es gibt“, lobt Goltze die umfangreiche Datenbank, die Surendorf im Laufe der Jahre angelegt hat. „Da ist so einiges im Gange. Das ist ein Geben und Nehmen“, schildert Surendorf den Austausch mit anderen Hobbyforschern. Die sind inzwischen Stammgäste am Heinrich-Beerbom-Platz.

Das Archiv ist montags bis donnerstags von 14 bis 18 geöffnet und telefonisch unter 05461/83240 zu erreichen.


 

Bramscher Nachrichten, 13. August 2013

Stimmgewaltig auf dem Bramscher Kirchplatz

Offenes Singen kommt gut an

hols – Der gemeinschaftlichen Sangeslust frönen konnten am Sonntagnachmittag zahlreiche Besucher des Bramscher Kirchplatzes. Der Kreisheimatbund Bersenbrück hatte den Heimat- und Verkehrsverein Bramsche zu dessen 125-jährigem Bestehen mit der Veranstaltung des „Offenen Singens“ betraut, das vom „Just For Fun-Chor“und der Gartenstädter Chorgemeinschaft musikalisch gestaltet wurde.

offenes Singen 2013

Uwe Heldt, Dirigent vom JFF-Chor, hatte am Sonntag nicht nur mit der eigenen Truppe zu tun, sondern war zusätzlich für das Publikum zuständig.
Im Hintergrund ist die Gartenstädter Chorgemeinschaft zu sehen.

Foto: Holger Schulze

Eine „tolle Kulisse“ und „wohlgestimmte wie gut gelaunte Sänger“, all dies machte Franz Buitmann, Vorsitzender des Kreisheimatbundes, bei seiner Begrüßung zur besten Kaffee- und Kuchenzeit aus. „Das Offene Singen soll uns ermuntern, an die schönen, alten Volkslieder zu kommen“, verdeutlichte Buitmann den Sinn der Veranstaltung, bevor es dann richtig losging

Ein gemeinsames Lied mit dem Publikum, gefolgt von zwei Liedern des „Just For Fun-Chores“ (JFF), zwei Beiträge von der Gartenstädter Chorgemeinschaft und erneut ein Lied mit den Zuschauern und beiden Chören gemeinsam, so hatten sich die Verantwortlichen das Konzept überlegt.

Dabei fiel der Part der Publikumsanimation an Uwe Heldt, Dirigent des „JFF- Chores“. Wer ihn aus seinen Konzerten kennt, konnte ahnen, was dies bedeuten würde. „Wir singen jetzt ein kleines Potpurri, bei dem Sie gezwungen sind mitzuschunkeln, schließlich sind Sie nicht zum Vergnügen hier“, nordete Heldt die Zuschauer ein, bevor es mit den „Nordseewellen“ oder „My Bonnie is over the ocean“ weiterging.

Zur Melodie der Eurovisionshymne, aber mit eigenem Text, begann anschließend die Gartenstädter Chorgemeinschaft ihre Beiträge. Schließlich komme man „aus einem fernen Stadtteil und wolle sich erst einmal vorstellen“, so Dirigent Wilfried Dieckmann seine Sängerschar mit dem Publikum bekanntmachend.

Dieses war im Übrigen, jedenfalls soweit die Textkenntnis reichte, überraschend mitmachwillig. Beim „Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder „Wenn alle Brünnlein fließen“ erhielten die beiden Chöre deutliche Verstärkung aus den Reihen der Zuschauer. Auch das neue Heimatlied der Chorgemeinschaft kam gut an.

Lediglich beim „Bersenbrücker-Land-Lied“, das auch gemeinsam gesungen werden sollte, war es schon gut, dass Franz Buitmann und der ebenfalls anwesende Präsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, Ulrich Gövert, als Vorsänger wenigstens ein Notenblatt zur Hand hatten.


 

ON am Sonntag, 25. August 2013

Heimatfreunde sangen

Bersenbrück/Bramsche (jesc) – Zahlreiche Sangesfreunde versammelten sich kürzlich an der St.-Martin-Kirche in Bratirische. Der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) hatte zu seiner Traditionsveranstaltung „Offenes Singen“ eingeladen. Der Vorsitzende des KHBB, Franz Buitmann, hieß die Sänger willkommen. Mit dieser Veranstaltung werde auch der 125. Geburtstag des Heimat- und Verkehrsverein Bramsche gewürdigt, so Buitmann. Die Chöre „Just for fun“ mit Uwe Heldt und die“ Gartenstädter Chorgemeinschaft“ mit Wilfried Diekmann an der Spitze stimmten mit den Gästen einige Volkslieder und traten auch mit eigenen Komposition auf. Zum Abschluss erklang das Bersenbrücker-Land-Lied, geschaffen von den Brüdern Horst und Udo Hafferkamp zur Eröffnung des Bersenbrücker Land-Weges. In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzendes des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche, Gerhardt Müller, den Sängern für die gelungene Veranstaltung.

Heimatfreunde 2013

Unser Foto (v. l.): Unter der Stabführung von Uwe Heldt stimmten auch Franz Buitmann
und der Präsident des Wiehengebirgsverbandes Ulrich Gövert das neue Wanderlied an

Schwietert-Foto


 

ON am Sonntag, 25. August 2013

Wiehengebirgstag in Bramsche –

„Wandern ist der Gegenpol zur Hektik“

Wiehengebirgstag 2013

Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche, Gerhard Müller (2.v.r.),
erhielt zum 125-jährigen Jubiläum des Vereins vom WGV-Präsidenten Ulrich Gövert (2.v.l.) eine Urkunde und ein Präsent.
Mit auf dem Bild: Filiz Polat (Grünen-Landtags-abgeordnete, 1.v.), Bramsches Bürgermeisterin Liesel Höltermann (3.v.l.) und der stellvertretende Landrat Werner Lager (1.v.r.).

Buitmann-Foto

Bramsche (fb) – 125 Jahre alte wird der Heimat- und Verkehrsverein Bramsche in diesem Jahr. Aus diesem Anlass hatte jetzt der Wiehengebirgsverband Weser-Ems (WGV) seinen Wiehengebirgstag in die Stadt an der Hase gelegt. Rund 150 Heimat- und Wanderfreunde aus dem gesamten WGV-Gebiet fanden sich im Kaffeehaus Penter Knapp ein.

Mit einem aufmunternden „Frisch auf!“ hieß WGV-Präsident Ulrich Gövert die Teilnehmer willkommen. Das „Familientreffen“ der WGVMitglieder, so nannte Gövert den Wiehengebirgstag, sei geprägt von Lachen und guter Stimmung, Wanderfreunde begegnen sich, erzählen von ihren Erlebnissen und schließen neue Bekanntschaften. „Vereinswimpel flattern, Outdor-Kleidung, Wanderschuhe, kaum noch rote Socken und Kniebundhose, aber an Wanderhüten und -mützen blinken Medaillen und Plaketten, auch das ist Wiehengebirgstag“, stellte der Präsident fest. Traditionsgemäß übergab er den WGV-Wimpel zur Aufbewahrung bis zum nächsten Wiehengebirgstag an Bramsches Bürgermeisterin Liesel Höltermann.

Stellvertretender Landrat Werner Lager gratulierte dem Jubiläumsverein, 125 Jahre seien ein stolzes Jubiläum mit viel ehrenamtlicher Arbeit, ohne die unsere Gesellschaft um ein Vielfaches ärmer sei. Von den vielen Möglichkeiten sich zu bewegen habe das Wandern die älteste Tradition, Bewegung und das Erlebnis von Natur seien in der heutigen Zeit wichtiger denn je.

Auch Bramsches Bürgermeisterin Liesel Höltermann sah im Wandern einen Gegenpol zur heutigen Hektik in allen Bereichen des Lebens, eine „Entschleunigung“ tue not. Wandern schaffe Gemeinschaft und wecke die Liebe zur Natur und Heimat. Gerade im Bereich des Wiehengebirges gebe es dazu reichlich Möglichkeiten, die nötige Wander-Infrastruktur zu schaffen sei nicht immer leicht. Wichtig sei, auch die Jugend für das Wandern zu gewinnen, ein nicht leichtes Unterfangen.

Filiz Polat, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Niedersächsischen Landtag, hob ebenfalls die Be deutung von Heimat-, Kultur-und Umweltpflege für das Wohl der Menschen hervor, auch sie wünschte sich mehr Jugendliche in diesen Bereichen.

Gerhard Müller, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche, stellte den Jubiläumsverein vor, der 1888 gegründet wurde und auch zu den Gründungsmitgliedern des WGV 1908 in Bad Essen gehörte. In Bramsche sei er der älteste Verein und habe heute 275 Mitglieder.

Vor der Gemeinde-Neugliederung waren etliche heutige Stadtteile Bramsches selbstständig, daher bestehen heute in Bramsche noch mehrere Heimatvereine. Der Bramscher Heimat- und Verkehrsverein habe wie viele andere Vereine auch Probleme mit dem fehlenden Zugang von vor allem jüngeren Leuten, man sei aber gerne bereit, jüngere Kräftezu integrieren.

WGV Präsident Gövert gratulierte namens der WGV-Familie dem Jubiläumsverein und überreichte Urkunde und Präsent. Der Bramscher Verein, so Gövert, sei auch ein Stück WGV-Geschichte.

Mit der Ausgabe der Wimpelbänder zur Erinnerung an den Wiehengebirgstag in Bramsche – den ersten erhielt Bramsches Bürgermeisterin – endete das „Familientreffen“ des WGV in einer fröhlichen Atmosphäre.


 

Bramscher Nachrichten, 24. Oktober 2013

Mehr Infos in Achmers „Malerviertel“

Aktion des Heimatvereins

Von Hildegard Wekenborg-Placke

Malerviertel 2013

Mehr Informationen bieten jetzt die Straßenschilder im „Malerviertel“: von links Rainer Drewes und Gerhard Müller vom Heimatverein,
Achmers Ortsbürgermeister Heiner Pahlmann und Franz-Josef Ahrens vom Betriebshof der Stadt.

Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Achmer. In Bramsche und Achmer sind die Straßen rechts der Straße „Auf dem Vogelbaum“ als „Malerviertel“ bekannt. Auf Initiative des Bramscher Heimat- und Verkehrsvereins wurden die Schilder jetzt mit sogenannten Legenden versehen, also kurzen beografischen Angaben zu den Namenspaten. Finanziert wurde die Aktion vom Ortsrat Achmer.

Sieben „Legenden“ hatte Franz-Josef Ahrens vom Bramscher Betriebshof am Mittwochnachmittag dabei. Das Erste wurde in Anwesenheit von Rainer Drewes und Gerhard Müller vom Heimatverein und von Achmers Ortsbürgermeister Heiner Pahlmann angebracht. Passanten erfahren jetzt, dass der schweizerische Maler Arnold Böcklin von 1827 bis 1901 lebte und Landschaften im Stil der Spätromantik malte. Andere Straßen in diesem Viertel wurden nach der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, der deutschen Grafikerin Käthe Kollwitz, nach Gabriele Münter, die dem „Blauen Reiter“ angehörte, nach dem Flamen udn Barockmaler Peter-Paul Rubens, nach Carl Spitzweg, dem humorvollen Schilderer kleinbürgerlichen Lebens oder nach Albrecht Dürer, einem der größten deutschen Künstler benannt. Die Texte verfasste Rainer Drewes.

Vor Jahren bereits hatte der Heimatverein in einer großen Aktion 39 Straßennamen im Bramscher Ortskern erklärt, damals finanziert durch den Ortsrat Brams che. Bei der jüngsten Aktion übernahm der Ortsrat Achmer die Kosten. „Wir haben das Projekt gern unterstützt. Vielleicht bekommen doch einige Menschen einen Zugang zu den Künstlern, nach denen die Straßen benannt wurden und zu ihrem Werk“, sagte Pahlmann.


 

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