Heimat- und Verkehrsverein Bramsche

Berichte 2024

Städtefahrt 2024 nach Hengelo

Mit 36 Teilnehmern wurde unter der Leitung von Carmen Berkelie am 25. Mai die Städtefahrt durchgeführt, die ins niederländische Hengelo führte. Hengelo war früher ür seine großen Spinnereien und Webereien bekannt. So wurde in der „Trijpweberei“ ein exklusiver Samtstoff hergestellt. In dem vor Ort gewebten Stoff wurden mit Dampf Muster in die Oberfläche eingewalzt. Das war ein sehr aufwändiger und zeitraubender Prozess. Die ausgefallenen Stoffe wurden gern zur Dekoration von repräsentativen Räumlichkeiten angekauft, z. B. für den Friedenspalast in Berlin oder für den Luxusliner ‚Titanic‘. Im Oyfo Techniek Museum konnte diese Produktion vorgestellt werden. Anschließend ging es zu Kaffee und Kuchen ins angrenzende Restaurant „de Lust“. Pünktlich um 19.00 Uhr erreichten die Heimatfreunde Bramsche. Ein gelungener Städtetripp, der bei herrlichem Wetter stattfand.

Die Reisegruppe im Museum

Studienfahrt nach Lüdinghausen

Die diesjährige Studienfahrt führte im September bei herrlichem Ausflugswetter Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins Bramsche in die Burgenstadt Lüdinghausen ins südliche Münsterland. Es begann mit einer Führung durch den Ortskern von Lüdinghausen, beginnend im nassen Zentrum der ehemaligen Kreisstadt, einer auch für Veranstaltungen genutzten Fläche unterhalb der ehemaligen Borgmühle, durchflossen von der Mühlenstever. In der Führung wurde deutlich, dass das Wachstum der Stadt durch die beständigen Wasserzuflüsse aus den wasserreichen Baumbergen und den häufigen Überschwemmungen das zu besiedelnde Areal lange Zeit begrenzte.

Nächster Punkt war die Burg Lüdinghausen, die für das Domkapitel des Bistums Münster als Amtshaus auch wichtiger Versammlungsort war und auch als Ort für die Wahl eines Bischofs von Münster diente. Die eine Hälfte der Burg zeigt noch Renaissance-Architektur, der andere Teil wurde im 19. Jahrhundert ersetzt. Eine dritte Burg, Wolfberg, ist im Stadtgelände nur noch kaum sichtbar erhalten. In vergangenen Zeiten soll Lüdinghausren insgesamt neun Burgen besessen haben.

Nach einem Rundgang durch das Zentrum und der Besichtigung der St. Felizitas-Kirche, einer spätgotischen Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die mit 7,42 Meter Durchmesser die zwei umfangreichsten Turmfeiler einer gotischen Kirche in ganz Europa enthält, endete die interessante Führung am Marktplatz.

Gegen Mittag wanderte man bzw. fuhr mit dem Bus zur etwas außerhalb liegenden Burg Vischering, einem Wahrzeichen des Münsterlandes. Die rund angelegte, nach einem Brand im 16. Jahrhundert neu aufgebaute und bis heute in ihrer Wehrhaftigkeit weitgehend erhaltene Wasserburg mit verschieden Außenanlagen konnte bei herrlichem Sonnenschein von außen sowie auch im Inneren mit einer kleinen Ausstellung besichtigt werden.

Anschließend ging die kurze Fahrt zum an einem stillgelegten Arm des Dortmund-Ems-Kanals gelegenen Gasthaus Peters im Ortsteil Seppenrade, in dem die Gruppe zu aller Zufriedenheit ihr Mittagessen einnahm.

Danach schloß sich im selben Ortsteil bei weiterhin strahlender Sonne der Besuch des Rosengartens an, einem großen Gelände, dessen Anlage und Betreuung durch den örtlichen Heimatverein gewährleistet wird. Anschließend ging es zu Fuß zu Naundrups Hof, wo eine Kaffetafel auf die Reisegruppe wartete.

Nach erfolgter Stärkung ging es auf die Rückfahrt. Mit zufriedenen Teilnehmern wurde gegen halb sieben Bramsche erreicht.

Gerhard Müller

Burg Lüdinghausen
Burg Vischering
Im Rosengarten
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